Archive for April, 2011

25 AprNeu vs. Gebraucht – Druckerpatronen unter der Lupe

Einen Drucker hat heutzutage ja schon fast jeder bei sich Zuhause. Zu praktisch ist das schnelle Ausdrucken von Formularen, Informationsblättern oder anderen Dokumenten von Zuhause aus. Doch auch wenn die Drucker selbst meiner Ansicht nach extrem günstig im Handel erhältlich sind, so sieht dies bei den Druckerpatronen schon ganz anders aus. Da man in fast allen Fällen die Patronen austauschen muss und nicht nachfüllen kann, ist das Ganze natürlich auch eine Preisfrage, denn das was man sich beim Drucker selbst erspart, muss man anschließend in den regelmäßigen Kauf von Druckerpatronen investieren. Wie sieht es jedoch mit gebrauchten Patronen aus oder Farbe, die man zum Nachfüllen verwenden kann. Muss man sich auch weiterhin einen HP Toner kaufen, um auf dem Laserdrucker ausdrucken zu können?

Eine Frage der Qualität?

Die meisten Druckerpatronen sind so gemacht, dass sie eigentlich nicht zur Nachfüllung geeignet sind. Hier wendet man dann oft sehr unkonventionelle Methoden und Tricks an. Im Endeffekt erspart man sich ja viel Geld. Doch es ist immer eine Frage der Qualität. Nachgefüllte Farbe wird in der Regel nie über die gleichen Eigenschaften des Originals verfügen und in vielen Tests kann man sehen, dass die Farbqualität häufig ein paar kleine, aber merkbare Unterschiede aufweist.

Hinzu kommt natürlich auch noch der Aufwand, den man nicht unterschätzen sollte. Eine normale Druckerpatrone von Brother ist natürlich hochwertig und auch wenn der Preis ein Thema ist, so fährt man in der Regel doch besser, wenn man sich neue Patronen kauft. Ganz anders ist das jedoch, wenn man fast nur Formulare und andere Dokumente ausdruckt, die hauptsächlich aus Text bestehen. Hier ist es eigentlich vollkommen egal, da sich bei einer nachgefüllten Patrone hauptsächlich die Farben ein wenig anders darstellen.

Um das Nachfüllen ein wenig einfacher zu gestalten gibt es heutzutage schon recht viele verschiedene Kits im Angebot, wo Hilfsmittel angeboten werden, um jede Druckerpatrone nachzufüllen, egal ob sie nur für den einmaligen Gebrauch gedacht ist oder nicht.

Nachfüll-Kits

Ohne diese Kits wäre das Nachfüllen von Patronen in vielen Fällen so unglaublich schmutzig, dass man es gleich lassen sollte. Je nach Patrone und Hersteller gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, um eine Patrone nachzufüllen. In der Regel bestehen solche Kits aus Tinten-Tanks mit unterschiedlichen Farben, Spritzen und den dazugehörigen Fassungen und Halterungen. Man muss lediglich die Spritze mit der jeweiligen Tintenfarbe füllen und dann die Farbe in die Tintenpatrone injizieren. Viele Patronen haben jedoch keine Öffnung, sodass man sich der spezifischen Halterungen, die in den Kits mitgeliefert sind bedienen muss. Im einfachsten Fall kann man die Tinte jedoch direkt über eine Öffnung in die Patrone spritzen und diese im Anschluss versiegeln.

Die Preisersparnis ist enorm. Kits dieser Art (mit Farbe) kosten zwischen 10 und 20 Euro, während einzelne Tintenpatronen mit einer einzige Farbe im normalen Handel schon mindestens 10 Euro kosten. Bei mehreren Farben kann man da gut und gerne mit 30-50 Euro pro Ladung rechnen.

Mein Rat ist jener, dass man es einfach einmal ausprobieren sollte, um dann sein eigenes Urteil bilden zu können. Schließlich ist die Qualität von Produkt zu Produkt unterschiedlich und mit Sicherheit ist in manchen Fällen kein Unterschied zu bemerken. Die Ersparnis dabei ist dann aber dafür enorm und mit diversen im Handel erhältlichen Kits ist das Befüllen von Druckerpatronen auch nicht mehr unbedingt eine schmutzige und schwierige Angelegenheit. Als Zwischenlösung gibt es auch Produkte von verschiedenen Herstellern im Handel, bei denen sich die Tintenpatronen ganz normal nachfüllen lassen, ohne zusätzliche Kits von Drittanbietern. Für was man sich am Ende entscheidet, bleibt jedem selbst überlassen. Preislich gesehen gibt es in jedem Fall große Unterschiede.

13 AprWarum Profi-Arbeit erkennbar ist

Jeder kann sich heutzutage eine Leinwand bedrucken lassen, doch das Motiv sollte gut gewählt sein. Hierbei muss man in zwei Kategorien unterscheiden. Motive, die man selbst gemacht und Motive die man einfach von einer anderen Quelle genommen hat. Ich möchte mich hier eher auf Fotos aus Eigenregie halten, da man hier sehr vorsichtig sein sollte. Fakt ist nämlich, dass man gerade in der Fotografie sehr leicht erkennen kann, ob eine Arbeit von einem Profi gemacht wurde oder eher aus der Kamera eines Amateurs stammt. Dabei ist natürlich nichts verwerfliches, aber am Ende wird man die Mängel ganz klar erkennen.

Anhaltspunkte

Mit einer Digitalkamera kann jeder umgehen, also warum sollte es da Unterschiede geben? Nicht umsonst ist die Fotografie seit langer Zeit als Kunstform anerkannt und Fotos werden auch als Kunst angesehen, wenn sie aus den richtigen Händen stammen. Profi-Arbeit erkennt man einfach und das hat auf der einen Seite sicherlich mit den verwendeten Werkzeugen zu tun, doch auf der anderen Seite eben nicht nur. Der künstlerische Aspekt ist nicht einfach so aus der Luft gegriffen. Es gibt viele verschiedene Techniken und Methoden, um ein Foto zumindest abgesehen vom Motiv, zu einem Kunstwerk zu machen.

Wer selbst Hobbyfotograf ist, kann seine Fotos aber durch Bildbearbeitungsprogramme nachbearbeiten, sodass man viele Fehler und Problemstellen verhüllen kann. Diese Möglichkeit besteht aber auch nur dann, wenn man sich mit den Werkzeugen auskennt. Ich würde immer vorsichtig sein, wenn ich eine Fotoleinwand bedrucken will und die Wahl des Motivs ganz genau überlegen. Preislich gesehen ist so eine Leinwand nicht gerade günstig und dann sollte das Ergebnis schließlich auch nach etwas gleich schauen.

Niemand soll daran gehindert werden kreativ zu sein, doch man muss einfach immer im Hinterkopf behalten, dass man selbst keine professionellen Ergebnisse erwarten kann und das ist in vielen Fällen in der Fotografie erforderlich, um sich daran erfreuen zu können.